Was ist Jugend forscht?
Jugend forscht ist ein bundesweiter Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fördert
Seit wann gibt es Jugend forscht?
Als das deutsche Bildungssystem 1965 stark in der Kritik stand, startete der damalige stern- Chefredakteur Henri Nannen eine gesellschaftliche, breit angelegte Initiative, um den qualifizierten Nachwuchs an jungen Wissenschaftlern in der Bundesrepublik Deutschland zu fördern. Unter dem Motto „Wir suchen die Forscher von morgen!“, wurde in diesem Jahr zum ersten mal zur Teilnahme an Jugend forscht aufgerufen.
Das Vorbild für Jugend forscht kam aus den USA und heißt „Science Fairs“.
Mehr Informationen hierzu unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Science_Fair
Wer kann teilnehmen?
Junge Menschen bis zum Alter von 21 Jahren können sich zum Wettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, die mitmachen möchten, müssen am 31. Dezember des Anmeldejahres mindestens die 4. Klasse besuchen. Studenten dürfen sich nur im Jahr ihres Studienbeginns anmelden.
Welche Alterssparten gibt es?
Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre treten in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ an. Die 15- bis 21-Jährigen starten in der Sparte „Jugend forscht“. Entscheidend für die Zuordnung zur jeweiligen Sparte ist das Alter am 31. Dezember des Anmeldejahres.
Welche Themen können eingereicht werden?
Eine Vorgabe der Themen gibt es nicht.Die Teilnehmer wählen die Fragestellung ihres Projekts selbst aus. Diese muss sich jedoch einem der sieben Fachgebiete des Wettbewerbs zuordnen lassen:
- Arbeitswelt
- Biologie
- Chemie
- Geo- und Raumwissenschaften
- Mathematik/Informatik
- Physik und Technik
Der Wettbewerb Jugend forscht wird auf drei Ebenen ausgetragen: Alle Teilnehmer treten zunächst bei den Regionalwettbewerben an. Wer hier gewinnt, startet auf Landesebene. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale
Patenunternehmen:
Die Patenunternehmen richten als Gastgeber die Regional- und Landeswettbewerbe aus. Sie sind einmal im Jahr für den Ablauf der Veranstaltung verantwortlich: von der Bereitstellung von Räumen über die Unterbringung der Teilnehmer und Juroren sowie die Finanzierung der Fachgebietspreise bis hin zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei werden sie von den ehrenamtlich tätigen Wettbewerbsleitern, zumeist Lehrern, unterstützt.
In jedem Patenunternehmen ist ein so genannter Patenbeauftragter für die Abwicklung des Regional- beziehungsweise Landeswettbewerbs verantwortlich.
Patenbeauftrtagte Raum Mittlerer Neckar:
Melanie Hettmer
Stadtverwaltung Sindelfingen
Abteilung Büroleitung und
strategische Planung
Büro des Oberbürgermeisters
Rathausplatz 1
71063 Sindelfingen
Die Stadt Sindelfingen als Pate:
Als innovativer und zukunftsorientierter Standort ist es besonders wichtig, dass sich bereits junge Leute für Themen begeistern, die in eine Entscheidung für einen Beruf naturwissenschaftlich-technischer oder informationstechnologischer Ausrichtung münden könnten. Vielen Schülern fehlt der praktische Zugang zu den sogenannten MINT-Fächern, der durch die Entwicklung von Projekten für Jugend forscht intensiv entsteht. So unterstützt und fördert auch über den Wettbewerb hinaus die berufliche Orientierung der jungen Menschen und war bestimmt schon oft ein entscheidender Impuls bei der Wahl der Ausbildung oder des Studiums.
Jedes Jahr beteiligen sich viele Jugendliche im Raum Mittlerer Neckar und setzten sich mit viel Engagement und Kreativität für ihre Projekte ein. Für die Stadt Sindelfingen ist es ein besonderes Anliegen, dieses Engagement weiter zu fördern.
Wir sind davon überzeugt, dass die Kinder und Jugendlichen von heute mit ihren Ideen und ihrer Kreativität der Motor für unsere Zukunft sind. Der Regionalwettbewerb in Sindelfingen ist somit schon seit sechs Jahren fester Bestandteil in unserem jährlichen Veranstaltungskalender.
Der Wettbewerb wird von den Stadtwerken Sindelfingen, der Vereinigten Volksbank und MBtech gesponsert.
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Weitere Informationen zu Jugend forscht finden Sie unter:www.jugend-forscht.de
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https://www.jugend-forscht.de/index.php/article/detail/14567
